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Sanddornsamenöl

Die Wiege des Sanddorns als heilende Pflanze liegt bereits im Altertum (4000 v. Chr. – 6. Jahrhundert): Blätter des Sanddornstrauches wurden unter das Futter der Pferde gemischt, um dem Fell einen seidigen Glanz zu verleihen. Und hier liegt auch der Ursprung des griechischen Gattungsnamens Hippophae: “Hippo” bedeutet Pferd und “Phao” wird mit glänzend oder leuchtend übersetzt. Auch die tibetische Medizin nutzte Sanddorn als immunstimulierendes Mittel. Während des Mittelalters galt Sanddorn in Europa als effektives Heilmittel bei dem sogenannten “Antoniusfeuer”; eine Pilzinfektion, die bis zum Tod führen konnte. Ab dem 20. Jahrhundert wurde auch die Wissenschaft auf die heilenden Eigenschaften des Sanddorns aufmerksam und startete intensive Forschungen. Heute ist bekannt und belegt, dass Sanddorn vor allem wundheilungsfördernde Wirkungen hat und erfolgreich zur Hautregeneration bei Schäden durch Strahlentherapie eingesetzt wird. Die zahlreichen positiven Eigenschaften von Sanddorn resultieren aus seinem hohen Gehalt an Vitaminen, Mineralstoffen und organischen Säuren, die besonders wertvoll für die Vorbeugung und Behandlung vieler Krankheiten sind.

Regenerationsfördernd und beruhigend

Das fette Öl der Samen hat einen hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren, Flavonoiden, Phytosterolen, Vitamin E und Karotinoiden. In der Samenschale findet sich sogar das lebenswichtige Vitamin B12, welches sonst nur im Fleisch vorkommt. Gegenüber dem Fruchtfleischöl ist der Anteil an den barriereaktiven Fettsäuren Linol- und Alpha-Linolensäure, die gemeinsam mit anderen Komponenten den schützenden Hydro-Lipid-Film der Hautoberfläche bilden, deutlich höher. Die im Sanddorn enthaltenen Fettsäuren haben in Kombination mit den enthaltenen Phytosterolen und Tocopherolen eine epithelisierende und heilungsfördernde Wirkung auf die Haut. Es bewährt sich bei schuppiger, trockener Haut, Allergien und unreiner Haut. Untersuchungen zu dem wundheilungsfördernden Potential von Sanddornextrakt zeigen, dass er einen positiven Einfluss auf verschiedene Phasen der Wundheilung hat: In einer Studie wurde ein Sanddornpflegeprodukt gegen ein mit Silber Sulfadiazine versetztes Produkt über eine Anwendungsdauer von sieben Tagen getestet. Die Ergebnisse zeigten, dass Sanddorn die Synthese von bindegewebsrelevanten Bestandteilen wie Kollagen erhöhte und so die Wundränder effektiv stabilisierte. Auch die Angiogenese (Gefäßneubildung) konnte durch die Verwendung von Sanddorn positiv beeinflusst werden. Aufgrund seines hohen Vitamin C-Gehaltes wird Sanddorn auch als “Zitrone des Nordens” bezeichnet und gern bei Erkältungskrankheiten in Form von Tees oder Ölen verabreicht. Da es sich bei Vitamin C nicht nur um einen effektiven Radikalfänger handelt, sondern vor allem auch um eine aktive Fruchtsäure, ist die kollageninduzierende Wirkung, die die Geweberege- neration unterstützen kann, des Sanddorns wohl auf seinen hohen Gehalt an Vitamin C zu- rückzuführen.

Antioxidativität

Sein hoher Anteil an Carotinoiden, vor allem Lycopin, bestimmt nicht nur die intensive orangene Farbe, sondern verleiht ihm auch ein intensives antioxidatives und entzündungsregulierendes Potential. Besonders strahlengeschädigte und verbrannte Haut profitiert von den antixodiativen Eigenschaften des Sanddorns. Daher kommen Pflegeprodukte mit Sanddorn in der Onkologie sehr häufig zum Einsatz.
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